Gemeinde Walderbach
 

Segen für Eustachius-Kugler-Brunnen am 24.09.2021

|   Leben in Reichenbach

Ein Ort zum Ausruhen, zum Innehalten, zum Leben. Es war ein besonderer Festtag in Reichenbach, zu dem zahlreiche Gäste geladen waren, denn der neu errichtete Eustachius-Kugler-Brunnen, der in Verbindung mit dem Kirchsteig errichtet wurde, Empfing seinen Segen.

Die Neugestaltung des Kirchsteigs mit Erstellung des Eustachius-Kugler-Brunnens erfolgte im Zuge eines Städtebauprojekts zur Ortskernsanierung, die von der MKS Architekten-Ingenieure GmbH aus Ascha geplant und im Städtebauförderungsprogramm mit Mitteln des Freistaats Bayern gefördert wurde.

Ein Sinnbild für die Leistungen und eine Würdigung des Lebenswerkes des seligen Frater Eustachius Kugler. Das war die Basis der Überlegungen des Bildhauers Nikodemus Löffl für seine Brunnenskulptur in Reichenbach. „Er war ein ökonomisches Naturtalent“, sagte Löffl am 24. September vor der Segnung des Eustachius-Brunnens durch Diakon Werner Szörenyi. Das habe ihn auch dazu bewogen, sparsam mit dem Material umzugehen. Seine Wahl viel auf Cortonstahl, weil der Selige Schlosser war. Aus einer einzigen etwa drei mal drei Meter großen Platte sind vier Hausgiebel darstellende Rahmen entstanden, verschweißt und mit einer Schale für sprudelndes Wasser verbunden. Verschnitt gab es kaum. 

Durch das Zusammenwirken vieler Menschen konnte die Neugestaltung des Kirchsteiges in Reichenbach gelingen. Lang war die Liste des Dankes von Bürgermeister Eduard Hochmuth. Unter anderem hob er die Zusammenarbeit mit Landrat Franz Löffl er sowie mit der Städtebauförderung hervor. Leitender Baudirektor Dr. Hubert Schmid von der Regierung der Oberpfalz legte dar, dass seit 1999 fast fünf Millionen Euro an Finanzhilfen an die Gemeinde Reichenbach geflossen seien.

 

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